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Klassische Musik und Oper von Classissima

Claude Debussy

Montag 20. Februar 2017


ouverture

31. Dezember

Yehudi Menuhin - Anniversary Collection (Melodija)

ouvertureIn diesem Jahr wäre Yehudi Menuhin (1916 bis 1999) hundert Jahre alt geworden. Zum Jubiläum hat Melodija Raritäten aus dem Archiv herausgesucht: Auf sechs CD, untergebracht in einem Buch, das sich wiederum in einem stabilen Schuber befindet, präsentiert das einstige sowjetische Staatslabel Aufnahmen, die zwischen 1945 und 1962 entstanden sind. Dabei handelt es sich um sorgsam ausgewählte, teilweise bislang unveröffentlichte Konzertmitschnitte.  Yehudi Menuhin, einer der bedeutenden Geiger des 20. Jahrhunderts, ist in Liveaufnahmen mit seiner Schwester Hephzibah zu hören; er musiziert aber auch mit  den Pianisten Lew Oborin und Abram Makarow sowie mit dem Moscow Chamber Orchestra unter Rudolf Barschai, und dem USSR State Symphony Orchestra unter Jewgeni Swetlanow.  Schon als Kind beeindruckte Menuhin durch sein Geigenspiel das Publi- kum und große Virtuosen. Nach Anfangsunterricht bei Sigmund Anker durfte der gerade einmal Sechsjährige seine Ausbildung bei Louis Persinger fortsetzen, dem Konzertmeister des San Francisco Symphony Orchestra (der eigentlich keine Kinder unterrichtete). Ein Mäzen ermöglichte es der Familie, nach Paris zu reisen, wo Menuhin bei Persingers Lehrer Eugène Ysaÿe studieren sollte. Der hörte sich wohlwollend an, wie der Zehnjährige die Symphonie espagnole von Edouard Lalo vortrug. Doch dann wollte er einen A-Dur-Dreiklang hören, über alle Oktaven und Grifflagen. An dieser simplen Aufgabe scheiterte das Wunderkind, das offenbar zuvor keinerlei Etüden gespielt hatte.  Und so lernte Menuhin zunächst bei George Enescu, der ihn dann an Adolf Busch weiter verwies. 1929 musizierte der junge Geiger mit den Berliner Philharmonikern unter Bruno Walter. Ein Mäzen schenkte ihm zum Geburtstag eine Stradivari, die Prinz Khevenhüller aus dem Jahre 1733. Sie sollte ihn durch sein ganzes Musikerleben begleiten. Dieses Instrument erklingt auch auf diesen sechs CD. Yehudi Menuhin ist hier mit etlichen seiner Encores zu erleben; er spielt zudem Werke von Mozart, Franck, Debussy – vor allem aber von Bach, Brahms und Beethoven, und von Béla Bartók, den der Geiger sehr schätzte. 

ouverture

17. Dezember

Tchaikovsky: Ballet Suites for Piano Duo (Pentatone)

„One evening after a beautiful dinner, a good friend of ours with a love for rare and obscure music, handed us Arensky's arrangement of Tchaikovsky's Nutcracker to play as a piano duet“, berichten Mari und Momo Kodama im Beiheft zu dieser CD. „There and then, we sight-read it over a glass of wine all in the name of fun. The scores turned out to be such wonderful music that we decided to play it in our concerts, and that was a great success! Following that, we looked up on more arrangements made by other famous composers, such as Debussy ans Rachmaninov, of Tchaikovsky's ballets, that a friend had told us about.“  Letzten Endes ist daraus dann dieses Album entstanden. Die beiden Schwestern lieben Tschaikowskis Ballettmusiken, vor allem Nussknacker, seit ihrer Kindheit. „We practically grew up with the Nutcracker“, er- innern sich die Pianistinnen. „We were about three or four years old when our music teacher gave us a recording – our first recording of Nutcracker which we played at the time.“ Diese Liebe ist offenbar immer noch sehr lebendig, und prägt das Spiel der beiden Klaviervirtuosinnen. Die Nuss- knacker-Suite, die hier in der Version von Anton Stepanowitsch Arenski (1861 bis 1906) zu hören ist, erklingt äußerst sorgsam ausgearbeitet, und mit einem hinreißenden Farbenreichtum – es ist wirklich eine Pracht.  Weniger anfangen kann ich mit der Dornröschen-Suite, die einst der 18jährige Sergej Rachmaninow für Klavier zu vier Händen bearbeitet hat. Wie man im Beiheft lesen kann, war auch Tschaikowski einst damit nicht glücklich, und hat umfangreiche Korrekturen vorgenommen. Wie auch immer – mein Favorit ist das nicht.  Spannend ist allerdings Schwanensee – zu diesem Ballett existieren offenbar gleich zwei Suiten. Die eine, geschaffen vom Moskauer Klavierprofessor Eduard Langer (1835 bis 1905), besteht eigentlich aus sechs Stücken; die Kodama-Schwestern haben daraus zwei berühmte Szenen und den Tanz der kleinen Schwäne ausgewählt. Die andere Suite wurde geschaffen vom blutjungen Claude Debussy (1862 bis 1918), der 1880 Tschaikowskis Mäzenin Nadjeschda von Meck auf ihren Reisen durch Europa begleitete, und ihren Kindern Klavierunterricht gab. Er hat den russischen, den spanischen und den neapolitanischen Tanz für Klavierduo bearbeitet – und das sehr charmant. 




ouverture

9. November

Just for fun - World Trombone Quartet (Arcantus)

„Nachdem wir seit vielen Jahren in ganz unterschiedlichen Konstella- tionen und an ganz verschiedenen Orten der Welt zusammen gespielt, einander zugehört und uns so kennen- und schätzengelernt hatten, verspürten wir den Wunsch, aus Spaß gemeinsam zu musizieren“, berichten die Mitglieder des World Trombone Quartet im Beiheft zu dieser CD. „Mehr Zeit wollten wir zusammen verbringen, auch und vor allem, um voneinander zu lernen.“  Und so spielten im Jahre 2009 vier der weltbesten Posaunisten mitein- ander ein erstes Konzert: Joseph Alessi, erster Posaunist der New Yorker Philharmoniker und Professor an der Juilliard School of Music, Jörgen van Rijen, erster Posaunist des Concertgebouw Orchestra Amsterdam und Professor am Amsterdamer Konservatorium und dem CNSMD in Paris, Michel Becquet, Professor und Leiter der Blechblasabteilung am CNSMD in Lyon und Stefan Schulz, Baßposaunist der Berliner Philharmoniker und Professor an der Universität der Künste in Berlin. Besonders faszinierend finden die Vier, dass jeder von ihnen andere musikalische Wurzeln, andere Traditionen und einen anderen Stil hat.  Aus der Vielfalt schöpfen die Bläser Inspiration: „Wir haben die gemeinsa- men Probenphasen und Konzerte in den letzten Jahren so sehr genossen, dass wir immer wieder Gründe fanden, uns wiederzusehen und Zeit zusammen zu verbringen.“ Im September 2014, vor einem Konzert, stellten die Musiker schließlich fest, dass sie alle gleichzeitig eine ganze Woche frei hatten. Sie nutzten diese Zeit, um sich in Berlin zu treffen, zu proben – und diese CD aufzunehmen.  Darauf findet sich ein buntes Programm, das von In den angenehmen Büschen, aus den Neun deutschen Arien von Georg Friedrich Händel, bis zu explizit für dieses Ensemble komponierten neuen Werken in Erstein- spielung reicht. „Für diese CD haben wir versucht, eine Mischung aus bereits existierendem Repertoire und neuen Werken in verschiedenen Stilrichtungen zu finden, um die vielfältigen Möglichkeiten eines Posaunenquartetts aufzuzeigen“, schreiben die Bläser. Die Besetzungen wechseln; es sind nicht durchweg alle vier Musiker beteiligt. So ist Conversation von Charles Small ein Duo. Bei einigen Stücken, insbeson- dere dem Requiem op. 66 von David Popper und dem berühmten Clair de Lune von Claude Debussy, hat Saori Tomidoroko den Klavierpart über- nommen. Zu hören sind auch einige von Robert Schumanns Kinderszenen, das Crucifixus von Antonio Lotti, sowie zwei Sätze aus Low End Hifi, einer Suite für Posaunenquartett von dem holländischen Komponisten und Jazzpianisten Martin Fondse. „Daniel Schnyder, Komponist und Saxophonist, wurde in der Schweiz geboren und lebt heute in New York. Er schrieb für uns: Chorales and Interludia“, erläutern die Musiker im Beiheft. „Der belgische Komponist und Posaunist Steven Verheist schrieb für unsere Besetzung sein erstes Posaunenquartett.“

Crescendo

12. Oktober

Lang Langs New York

Der Pianist widmete sein neues Album seiner Wahlheimat und intepretierte echte Klassiker der City auf seine Weise. Uns verriet er seine ganz persönlichen Lieblingsplätze am Big Apple. Lang Lang und New York, das scheint eine echte Liebesbeziehung zu sein: Kurz nach Veröffentlichung seines neuen Albums „New York Rhapsody“ kürte ihn Bürgermeister Bill de Blasio mit einer Zeremonie zum ersten „Kultur-Botschafter New Yorks“. Lang Lang soll die Stadt vor allem in seiner Heimat China anpreisen, denn die chinesischen Touristen sind für New York eine schöne Einnahmequelle: 2,67 Millionen kamen allein im vergangenen Jahr zu Besuch an den Big Apple, da rollt nicht der Rubel, sondern der Dollar. Der Tag, an dem die Stadt Lang Lang auszeichnete, wurde auch kurzerhand zum offiziellen „Lang Lang Day“ ernannt, New York ist da sehr flexibel, aber am Ende sind wir hier eben in der City of Dreams, der Stadt, die niemals schläft, und da passt der exzentrische Pianist wunderbar ins Bild. Lang Langs Liebe zu New York entwickelte sich schon in seiner Zeit als Teenager: Als er bei seinem Lehrer Gary Graffman in Pittsburgh studierte, fuhr er an Wochenenden oft nach New York, um selbst für Musiker zu spielen. „Gary hat mich dann vielen Leuten vorgestellt, auch Dirigenten wie Isaac Stern“, sagt der Pianist. Im Jahr 2008 kaufte sich Lang Lang ein eigenes Apartment in New York und verlegte seinen Wohnsitz um die Ecke der Carnegie Hall. „Am Anfang hatte ich Probleme mit einem Nachbarn, er beschwerte sich beim Pförtner, wenn ich geübt habe. Das mache ihn verrückt“, erzählt Lang Lang. Später habe er abends dann leichte Sachen wie Debussy oder Bach gespielt. „Die Leute dachten, das sei eine CD“ – und es gab wohl keine Beschwerden mehr über sein Spiel. Aber diese verrückte Stadt, die sei ein kultureller Melting Pot, sagt Lang Lang. Es gäbe keinen Ort, an dem sich so viele unterschiedliche Kulturen vermengen würden, dazu diese unglaubliche Energie, das gebe ihm immer wieder Inspiration für neue Dinge. Natürlich auch für das neue Album, das tatsächlich eine einzige Hommage an New York ist. Die Lieder sind alle bekannt, aus der West Side Story und natürlich die Rhapsody in Blue wie auch der Pop-Charts-Hit von Alicia Keys Empire State of Mind, den er neu interpretierte und zusammen mit Andra Day einspielte. Doch was sind Lang Langs eigene Lieblingsorte in New York? Welche Viertel mag er besonders und wo würde man ihn treffen, wenn er gerade nicht seine Nachbarn mit seinem teuren Spiel nervt? 1. Chinesische Restaurants in Flushing, Stadtteil Queens Klar, der Pianist aus Shenyang ist ein großer Fan von gutem chinesischen Essen. Seiner Meinung nach befinden sich die besten Chinesen aber nicht im berühmten Chinatown von Manhattan, sondern auf der anderen Seite des East River im Stadtteil Queens. Direkt am Flushing Meadows Corona Park, auf Höhe der Main Street und Roosevelt Avenue, befinden sich etwa 40 asiatische Lokale, alle gut und sehr authentisch (die besten sind Jade und White Bear). Das Skurrile an dieser Gegend ist: Inzwischen leben und arbeiten in „Falashing“, wie es von den Asiaten ausgesprochen wird, mehr Chinesen als in Chinatown selbst (etwa 40.000). Mit der U-Bahn ist diese Gegend in circa einer halben Stunde von Manhattan aus erreichbar, ein Besuch lohnt sich in jedem Fall. 2. Die Steinway-Manufaktur in Queens Wahrscheinlich gibt es kein Foto von Lang Lang mit einem Flügel, auf dem nicht das Logo von Steinway & Sons prangt. Der Pianist ist gefühlt seit 100 Jahren an die Marke gebunden, ein eigener Stimmmeister des Traditionshauses reist mit ihm zu seinen Konzerten, um seinen Flügel auf ihn abzustimmen. Die New Yorker Manufaktur ist das Mutterhaus der von Heinrich Engelhard Steinweg im Jahr 1853 gegründeten Firma. Lang Lang sagt, er erinnert sich noch heute an das überwältigende Gefühl, dort erstmals ein wirklich von Hand gefertigtes Klavier zu spielen. Das Haus befindet sich in Astoria, Stadtteil Queens, und man kann tagsüber eine Besichtigung der Fertigung machen. Von außen ist es zwar nicht sonderlich spektakulär, innen werden die Flügel aber noch immer von Hand zusammengebaut. Informationen: www.steinway-piano.com . 3. DUMBO, Brooklyn Der Name sieht komisch aus, steht aber für „Down under the Manhattan Bridge Overpass“ und ist eines der bekanntesten Filmmotive aus Once Upon a Time in America. Vor allem Fotografen lieben diesen Platz, denn man hat einen perfekten Blick auf die Fassade von Manhattan Bridge und Empire State Building. Es gibt sogar einen eigenen Blog: www.dumbonyc.com . Der Platz ist leicht zu finden: Ecke Washington Street, Ecke Water Street in Brooklyn. 4. Das Lincoln Center Gut, das ist jetzt keine große Überraschung, denn erstens wohnt Lang Lang direkt um die Ecke des Musikareals und zweitens ist es die Heimat der klassischen Musik New Yorks. Natürlich lohnt sich vor allem ein Besuch einer Oper in der Met oder eines Konzerts in der David Geffen Hall, aber auch die Führungen durch den Komplex tagsüber sind sehr interessant. Insider besuchen vor allem die Konzerte der Juilliard School, die sich ebenfalls im Lincoln Center befindet und an der unzählige Klassikstars von morgen studieren. Führungen (ca. 25 Dollar) kann man telefonisch buchen unter Telefon 001 212 769 7028. 5. New York Botanical Garden Für Lang Lang ein absoluter Ort der Entspannung: Denn der Botanische Garten New Yorks befindet sich ganz im Norden in der Bronx (nebenan ist auch der Zoo). Man vergisst hier kurz den Wahnsinn der City und spaziert durch Alleen von seltenen Pflanzen. Auch die Fahrt von Manhattan zum botanischen Garten ist eine Weltreise durch verschiedene Kulturen. Uptown, Central Park, Harlem, Yankee Stadium, Washington Heights mitten rein in die Bronx. Abenteurer nehmen den Zug „Metro-North“ von Grand Central bis Station Botanical Garden. Infos zum botanischen Garten unter www.nybg.org . Robert Kittel



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